Mittelalter - Die Rolle der Bildung


Die Menschen im Mittelalter hatten eine sehr verächtliche Meinung zur Bildung. Alles was nicht in der Bibel enthalten war, war zunächst als Übel zu betrachten. Antike Bildung wurde im Mittelalter konsequent verfemt und als heidnisch angesehen. So wurden im Mittelalter Bücher symbolisch verbrannt und bestimmten Bevölkerungsgruppen aktiv der Zugang zur Bildung verweigert. Besonders drastisch war die mangelhafte Bildung bei den Bauern und Armen zu spüren, welche kaum Schulbildung erhielten. Erst die Mönche konnten, aufgrund ihrer Arbeit mit der Bibel zumindest Lesen und Schreiben. Erst mit neuen Bildungsreformen wurde im Mittelalter das Wissen, meist über Klosterschulen, wieder verbreitet. Diese Schulen dienten auch dazu junge Mönche zu gewinnen. Es entwickelte sich als gemeinsame Schulsprache das Latein. Aus den ersten „Nicht- Klösterlichen“ Schulen aus dem Mittelalter entstanden später dann auch die Universitäten. Diese bedienten dann den Bedarf an gut ausgebildeten Händlern, Kaufleuten und Rechtsgelehrten, der im Mittelalter bestand.


Gebildete Menschen waren durch ihre entsprechenden Ämter, die sie besaßen, auch meist äußerlich erkennbar. Entsprechende Kostüme, wie sie bei verschiedenen Händlern, wie beispielsweise Andracor - Larp, Rüstung, Larp Waffen, Ritterrüstung, Mittelalter, zu erwerben sind, stellen diese optisch dar.